Mit einem FRITZ!-Powerline-Adapter lässt sich Internet über die Stromleitung übertragen. Solche Powerline-Adapter von FRITZ !sind in vielen Haushalten zu finden. Die Tage bin ich aber über den Hinweis mit der aufgeworfenen Frage gestolpert, dass bzw. ob die Powerline-Adapter von FRITZ! (früher AVM) eventuell ein Hardware-Problem haben? Die Adapter waren wegen eines sich aufblähenden Elkos ausgefallen. Das ist ein Bauteil im Wert von 10 bis 15 Euro-Cents, was schnell ausgetauscht ist.
FRITZ! bietet diverse Powerline-Adapter
Ich selbst betreibe ein Paar Powerline-Adapter, um einen Internetzugang in einem Kellerraum für die Steuerung der Solaranlage bereitzustellen. Ich habe daher aus gegebenem Anlass bei FRITZ! nachgeschaut.
FRITZ! bietet gemäß obiger Webseite verschiedene Powerline-Adapter an. Ob und welche Modelle von einem "Kondensatorproblem" betroffen sind, kann ich nicht sagen.
Berichte über Ausfälle durch kaputte Elkos
Die Tage bin ich durch Zufall in einer Facebook AVM-Gruppe über einen Nutzerpost gestolpert. Ein Nutzer, dessen Name mir bekannt ist, schrieb, dass er gerade zwei FRITZ! Powerline-Adapter ausgetauscht habe.

Den konkreten Gerätetyp hat der Nutzer nicht genannt. Wegen der Ausfälle hat er dann einen der Adapter geöffnet und fand oben rechts eine geblähten Elko (Kondensator). Es scheint sich um einen Elektrolyt-Kondensator (Elko, radial) mit 1000 µF Kapazität für 6,3 Volt zu handeln, den man bei Elektronikversendern für 0,11 Euro erhält (ein qualitativ hochwertiges Bauteil sollte auf jeden Fall unter einem Euro zu haben sein).
Mehrere Treffer im Internet
Ich habe dann ein wenig im Internet gesucht. Dort hieß es lapidar in der Google-Zusammenfassung der Suche: "Vertrocknete oder geplatzte Elektrolytkondensatoren (Elkos) sind eine häufige Ursache für Totalausfälle bei Fritz!Powerline-Adaptern. Wenn das Gerät plötzlich knallt, verschmort riecht oder komplett stromlos bleibt, ist oft der primäre Lade-Elko auf der Netzteilplatine defekt. Betroffene Modelle wie die 500er- oder 1200er-Serie weisen hier häufig Verschleißerscheinungen auf".
Im ComputerBase-Forum gibt es diesen Thread aus 2016, der sich um einen älteren Powerline-Adapter dreht. Dort werden ausgetrocknete Elkos als Problem genannt (das Klappern könnte durch einen geplatzten Keramik-Kondensator erklärbar sein, wo die abgesplitterten Teile im Gehäuse herum fliegen). Auch hier wird in einem Fall aus 2015 ein durchgebrannter Kondensator beim Powerline-Adapter vermutet. Auf mikrocontroller.net gibt es den Thread Powerline Reparieren aus 2017, der sich mit dem gleichen Thema beschäftigt. Eine Analyse eines Powerline-Adapters findet sich in diesem Video aus dem Jahr 2019.
Das YouTube-Video Fritz Powerline. Lohnt sich die Reparatur? spricht das Thema an und zeigt, wie sich durch Austausch eines Kondensators für wenige Euro-Cents ein FRITZ!-Powerline-Adapter reparieren lässt. Ein ähnliches Video aus 2024 findet sich hier.
Derzeit ist mir aber unklar, ob es nur vereinzelte Exemplare sind, oder ob der Fehler öfters auftritt. Die oben in den Referenzen genannten Modelle bzw. Fälle sind bereits sehr alt (10 Jahre und mehr), da kann ein Kondensator schon mal kaputt gehen. Aus meiner Sicht ist die Frage, ob aktuelle Power Line-Adapter auch diese Ausfälle zeigen? Zudem soll der Beitrag ggf. eine Anregung liefern, dass versierte Bastler bei einem Geräteausfall die Kondensatoren auf der Platine des Adapters inspizieren. Vielleicht lässt sich ein defekter Kondensator lokalisieren und austausch. Wenn keine Folgeschäden entstanden sind, sollte der Adapter dann wieder funktionieren.
Artikel:
FRITZ!Box 7590: Es stirbt das 2.4 GHz WLAN
Nachlese: Ausfall des 2.4 GHz WLAN an der FRITZ!Box 7590 nach ca. 5 Jahren – Reparaturoptionen
FRITZ!Box 7590: Ausfall des 2.4 GHz WLAN nach 5 Jahren; Reparaturkontakt
FRITZ!Box 7590: Neuer 2. Reparaturkontakt bei Ausfall des 2.4 GHz WLAN nach 5 Jahren
FRITZ.Box: Keine DSL-Verbindung wegen kaputter Bauteile – Reparatur möglich?
FRITZ!Box 7590: Auto-Update auf FRITZ!OS 8.02 nach Stromausfall?
Ursache für WLAN-Ausfälle der FRITZ!Box 7590 gefunden?
Auch FRITZ!Box 6890 LTE neigt wegen falscher Kondensatoren zum Frühausfall





MVP: 2013 – 2016





dass an einem 15 Jahre alten Gerät die Kondensatoren nicht mehr gut sind, ist bei dem Alter verschmerzbar.
Das sehe ich anders.
Habe letztes Jahr, nach 50 Jahren, mein altes Röhrenradio zur Überholung gebracht… Da war kein Kondensator defekt! Das ist billiges Zeug welches eine kalkulierte kurze Haltbarkeit hat..
Dann muss ich dir leider sagen das entweder dein RFTechniker nicht soviel Ahnung hat oder dein Radio nicht so alt ist bzw. schon durchgetauscht.
https://www.radiomuseum-bocket.de/wiki/index.php?title=Alte_Papierkondensatoren_müssen_ausgetauscht_werden
LG
Bau vernünftig dimensionierte (105 °C) Panasonic, Nichinon oder Dubelier ein und die halten 99 Jahre….
Ausgetrocknete Elkos sind meist kein Problem, solange das Gerät angeschaltet und warm ist. Wird das Teil bspw. mal wegen eines Stromausfalls kalt, dann schwingt das Schaltnetzteil nicht mehr an, weil der Elko nicht mehr die richtige Kapazität hat. Ärgerlich wird es auf jeden Fall, wenn der Elko aufplatzt und richtig kaputt geht.
Grundsätzlich ist das aber eigentlich normaler Verschleiß, allerdings sollte der Hersteller hier schon wissen, dass die Teile 24/7 am Strom hängen, warm sind und die Elkos dann austrocknen. Mainboardhersteller nehmen ja meist genau aus dem Grund die etwas teureren Gold Caps oder ähnliches, welche nicht so schnell austrocknen.
Hallo,
Gold Caps sind eine völlig andere Anwendung.
Es gibt Elkos in der 'normalen' 85°C Variante und der 105°C Variante – letztere vertägt mehr Hitze länger – neigt aber in engen, geschlossenen Gehäusen auch zum Versagen durch Austrocknen.
Letzlich hilft nur Abwärmemanagement – wenn man es sich denn leisten möchte als Hersteller.
Wer Schuhe nur an Bettlägrige verkauft, der macht es nicht lange am Markt.
Ich wette, dass die FRITZ! GmbH auch bei diesem Problem keinen Serienfehler eingestehen wird. Genausowenig wie bei dem bekannten und weit verbreiteten Problem bei der 7590 und 6890 LTE.
Ich lege schon mal die Textbausteine für die Marketingabteilung bereit:
Hierbei handelt es sich um Einzelfälle. Es wurden keine wiederkehrenden Auffälligkeiten festgestellt und es gibt keinen Grund zur Sorge für Nutzer.
Interessant. Mir sind schon mindestens 3 Fritzboxen (7390, 7490 und ein Speedport, in dem AVM-Hardware steckte) kaputt gegangen. Alle mit demselben Fehlerbild: sie gingen urplötzlich aus und dann nie mehr wieder an. Das Steckernetzteil funktionierte jeweils noch.
Spätestens seit dem letzten Mal kann ich da auch nicht mehr an einen Einzelfall glauben.
Anektdotische Aussage…
Genauso anekdotisch:
Seit den 2000er Jahren verwende ich Fritzboxen: Ur-Fritzbox, 7270, 7490 und jetzt 7690. Davon musste ich ein Mal ein Netzteil tauschen und eine Box hatte durch einen Blitzschlag ein defektes Modem.
Ich habe mehrere Kunden die Fritzboxen nutzen – in vielen Jahren gab es keine Ausfälle. Wenn es eine Tauch gab, dann wegen Umstieg auf VDSL bzw. Kabel.
Im Familienkreis laufen auch überall Fritzboxen. Auch dort habe ich noch nie einen Ausfall gesehen.
Wenn du so viele Ausfälle hast, ist das nicht normal. Ich würde dein Stromnetz auf (Stark-) Stromstörungen, Spannungsschwanken etc abklopfen. Und mir genau anschauen, ob die Boxen gut genug belüftet sind. Du kannst die Temperatur über das Interface auslesen. Bei mir hat die senkrechte Montage immer ein paar Grad weniger gehabt.
Danke für die Tipps, aber die Boxen sind mal waagerecht, mal senkrecht gestorben. Ich kann mich mittlerweile auch an den vierten Fall erinnern. Eine Congstar-Box, die auch von AVM stammte. War jedoch nur ein Zweitgerät.
Da ich zwischendurch umgezogen bin, passierte das Ganze in zwei verschiedenen Wohnungen und Gemeinden. Und mit 4 verschiedenen Hardwaretypen. Das ist für mich doch etwas mehr als nur eine Anekdote.
Was für ein Serienfehler?
Von der 7590 (non AX) wurden über 5,6 Millionen Geräte gebaut.
Wenn da selbst 100.000 Geräte diesen Fehler haben, so ist das eine Fehlerquote von nicht einmal 1,8%.
Also sehr sehr weit weg von einem Serienfehler.
Ich plädiere dafür vom Serienfehler weg zu kommen. Ohne Zahlen und weitere Fakten (wie bei der Fritz! Box 7590 eine mutmaßlich falsche Bestückung) wird das schwierig. Mir geht es in den Beiträgen darum, mögliche Ursachen und Abhilfe zu benennen. Die Fritz!Box Artikel haben Hunderttausende Abrufe und ich schätze, dass eine hohe 3 stellige Zahl an 7590 durch Chips & Co. repariert wurden. Da bin ich Chips & Co. dankbar, so dass wir den Berg an Elektronikschrott ein wenig reduzieren konnten. Der Hersteller ließ auf meine Anfrage nichts zur Reparatur verlauten. Und ich hatte einige Firmen ergebnislos angefragt. Die aktuellen Reparateure machen das weitgehend aus Nachhaltigkeitsgründen.
Das Reparaturen nachhaltiger sind als Neugeräte ist unstrittig.
1. Es entsteht so gut wie kein Abfall, wenn ein altes Gerät produziert wird -> Kein Resourcenverbrauch für die umweltgerechte Entsorgung des Geräts.
2. Es werden keine Ressourcen verbraucht für die Produktion, Verpackung, Transport, Lagerung, etc. eines Neugeräts.
Also ehrlich gesagt bin ich nicht traurig, wenn auf diesem Weg ein paar Störschleudern verschwinden. Powerline ist ein Paradebeispiel von 'Defekt by Design'.
Diese Dinger müllen den gesamten Kurzwellenbereich mit ihren Abstrahlungen zu und hätten NIEMALS genehmigt werden dürfen. Zumal man schon ausreichend (negative!) Erfahrungen mit dem Sonderkanal 6-Problem gesammelt hatte – und das mit abgeschirmten Leitungen! Stromleitungen sind nicht geschirmt, das konnte nur schlimmer werden…
Genau so ist es Werner! Aber DLink kann das auch ganz gut!!!
Die Dinger haben nur wegen der EU eine Zulassung.
Zu Zeiten der alten FTZ hätten die nie eine Zulassung erhalten.
Die EU-Vorschriften sind nämlich deutlich lascher als es die alten FTZ-Vorschriften waren.
Und in einigen Foren hatten Leute auch schon Probleme mit DSL.
Bei einem Fall war von heute auf morgen gestört.
Als Ursache hat sich dann herausgestellt, das ein Nachbar im Haus Powerline-Adapter installiert hatte.
Nachdem er die ausgesteckt hatte waren die DSL-Störungen sofort weg.
Glaube ich gerne, vor allem in Kombination mit VDSL/Supervectoring kann das schnell gehen. Das ist sowas von empfindlich, ich hatte mal einen Telekomtechniker bei einem Kunden, der hat uns faktisch gesagt, dass wir die nächsten X Doppeladern (weiß leider nicht mehr wie viele genau) der Hausverkabelung daneben nicht für unsere Telefonanlage mitbenutzen dürfen, weil das stören könnte.
Defekte Kondensatoren sind bei vielen Geräten ein Problem. Ob jetzt das interne Netzteil von einem Fernseher, oder wie hier beim Powerline-Adapter.
Mit etwas Löterfahrung ist die Reparatur meist kein großes Problem. Da sehe ich z. B. das Wifi-Problem der 7590 schwerer zu lösen, weil das ist selbst mir zu schwer. Es ist immer wieder toll, wenn man dann so Facebook Gruppen, Foreneinträge oder YouTube Videos dazu findet, da man dann gleich weiß was los sein könnte.
Bei mir ist es inzwischen so, dass ich bei einem defekten Gerät immer gleich die Kondensatoren prüfe, besonders wenn gar keine LED mehr leuchtet.
Klar ist es doof wenn es passiert, aber nach 6 oder mehr Jahren nichts außergewöhnliches. Schlimmer ist es bei teuren Geräten, die direkt nach Ablauf der Garantie wegen sowas ausfallen. Da fragt man sich dann meist, ob da bei der Produktion nicht wieder ein paar Cent durch minderwertige Komponenten eingespart worden sind.
Einen Vorteil hat es: So ein Gerät verirrt sich dann meist defekt auf einen Flohmarkt für einen niedrigen Betrag. Man kauft zwar die Katze im Sack, aber wenn es dann nur 1-2 Kondensatoren sind, dessen 2 Beinchen sind schnell gelöst, die Teile sind günstig und man hat ein schönes Erfolgserlebnis.
Danke für den Artikel, war jetzt der Grund, die beiden Powerline 1000E einmal zu öffnen. Einer hatte seinen Dienst eingestellt. Zum Alter kann ich nichts sagen. Lange Rede, kurzer Sinn, keine aufgeblähten Elkos.
Die Kondensatoren können auch ohne sichtbare "Blähung" defekt sein. Auslöten, durchmessen…
ca 10 Jahre. Wurde ca. 2015 bis 2018 produziert.
von herbst 2016. da brauchte ich eine netzwerkverbindun, wo es keine kabel gibt…
Bei meinen Schwiegereltern hatte ich bis vor kurzem auch die besagten Adapter in Betrieb, nie ohne Probleme. Seit ich aber die Teile gefunden haben, die über Coax-Kabel verbunden sind, stimmt die Datenrate und die Ausfälle sind bei Null.
Stichwort Dexxx Giga Bridge
Bei den Adaptern über Coax musst du aber aufpassen, dass die verwendete Leitung physikalisch getrennt vom restlichen "öffentlichen" Coax Netz ist. Sonst hast du ganz schnell eine Rückwegstörung auf der Leitung, welche auch die anderen Teilnehmer des Netzsegments betreffen kann. Das mögen die Provider in der Regel gar nicht gerne.
Yep. Das kann ziemlich unfreundlich werden.
Die Frage ist, ob es ein Problem ist, wie groß bzw. was ist hier die Ursache?
Es ist zu erwarten, dass bei Produkt A in Zeitraum X mal mehrere Geräte ausfallen und es sind auch tendenziell eher bestimmte Komponenten gefährdet. Gerade Elkos machen öfter mal Probleme und zeigen es dann auch. Die Frage ist eher nicht OB das passiert, sondern wie oft. Dazu ist AVM ja auch noch unter genauer Beobachtung bzw. die Geräte landen dann nicht so schnell im Müll wie Router XY.
Ich vertrete auch nicht die Meinung, dass sowas nach XY Jahren passieren darf. Die Frage ist, sind das übliche Einzelfälle oder nicht bzw. hat der Nutzer ggf. noch dazu beigetragen?
Bin zwar nicht kleinlich, aber genau: Hinter jedem FRITZ fehlt ein !. 🤭
ich halte das für gewagt, hier einen Serienfehler zu suggerieren; die Beispiele zeigen sehr alte Gerätetypen, die AVM aus Fernost bezogen hat; die 1200er Serie ist davon keinesfalls betroffen, wie evt. unterstellt wird (ich kenne die Adapter sehr gut, hab die 8 Jahre lang repariert);
wenn es um Elkos geht, sind es meist minderwertige Typen/Hersteller, die Probleme machen; würden Elkos von seriösen Japanern wie Nippon Chemicon, Panasonic, Rubycon oder Nichicon eingesetzt werden, würden viele Geräte länger leben;
Beispiel: ein großer Powerline-Hersteller hat lange Zeit 2 Elkos Rubycon ZL eingesetzt ohne Probleme (die laufen heute noch) und vor einigen Jahren umgestellt auf Samxon (wahrscheinlich wegen Kosten);
das Ende vom Lied: ab der Umstellung sterben die Adapter nach 3-4 Jahren (hab auch Unmengen von denen repariert)
Wenn das einer einschätzen kann, dann chips!
Chips hilft immer weiter, erklärt, repariert, gibt Einschätzungen und teilt Ergebnisse oder Bilder – und das seit Jahren!
Das ist nicht selbstverständlich und sollte auch einmal lobenswert erwähnt werden. Auch im Beitrag mit dem WLAN-Problem 7590 hat er viel zugetan und aufgeklärt.
Danke einmal dafür, was du hier und im IP-Phone-Forum leistest. ❤️
Kondensator tauschen gegen eine 105°C-Type und es schadet auch nicht, wenn die Spannungsfestigkeit etwas höher ist.
Also anstatt 6,3 Volt 10 Volt nehmen.
Preislich unterscheiden die sich nicht.
darauf kommt es nicht an, wichtig ist: gute (japanische) Markenware zu nehmen,
wie z.B. Panasonic FR oder FM/FC (gibts z.B. bei Reichelt) oder Rubycon ZL (haben eh 105°C);
besser keine 0815-Billig-Ware wie Samxon etc
Nicht nur AVM hat die Probleme mit den Kondensatoren, sämtliche dLAN oder Powerline Adapter sind eine thermische Fehlkonstruktion. Die Teile in der Steckdose sind so kompakt gebaut und werden mehr als handwarm und daher die billigen Elkos permanent gegrillt. Da sie 24/7 in der Steckdose sind, fällt der defekte Elko auch meist erst bei einem Stromausfall auf.
Der Austausch ist nichts für Laien, die sollten da bitte die Finger weglassen. Da ist Netzspannung drauf. Wenn die Bude wegen eines selbst eingebauten 10ct Bauteils abfackelt wird es nicht lustig.
du sagt es ja selbst: "billige Elkos" – das ist das Problem und nicht thermische Fehl-Konstruktion!
– die älteren dlan550WiFi / dlan550Wifi+ und die dlan-Adapter ohne Wifi laufen gerne >10Jahre mit der Bestückung mit Rubycon ZL-Elkos;
erst ab der Verwendung von SamXon-Elkos vor einigen Jahren sterben die Adapter nach wenigen Jahren (hab viele davon repariert) mit Fehlerbild: verbindet nicht/blinkt nur rot;
es betrifft die Elkos sekundär – entweder 2x1000uF/10V oder 1000uf+470uF/10V;
p.s. das betrifft nicht die großen Adapter (1200 oder Magic-Serie)