Bisher gab es die Copilot-App sowohl für private Benutzer als auch für Business-User. Nun will Microsoft beide Copilot-Apps zusammen führen. Das soll nach Microsoft Sprech "eine einfachere und einheitlichere Benutzererfahrung für alle schaffen". Kleine Hürde: "Je nach verwendetem Konto und Gerät werden Nutzer Änderungen an der Copilot-App feststellen". Ist halt der Preis des Fortschritts a la Microsoft.
Mir gehen die Winkelzüge Microsofts bezüglich Copilot am Südpol vorbei – Linux kennt sowas nicht, und unter Windows 10 habe ich den Copiloten nicht am Start. Kollege Martin Geuß ist näher am Ball und hat auf Dr. Windows den Beitrag Microsoft führt Copilot-Apps für private und geschäftliche Nutzer zusammen zur künftigen Strategie Microsofts veröffentlicht.
Die grobe Zusammenfassung: Die beiden Copilot-Apps für Privatnutzer und Geschäftskunden werden zusammen gelegt. Für Business-Anwender ändert sich der Name: Die Microsoft 365 Copilot-App wird dann unter Microsoft Copilot-App auftauchen. Der Nutzer kann sich dann mit seinem privaten oder geschäftlichen Microsoft-Konto bei der neuen App anmelden. Arbeits- und private Konten sollen dabei getrennt bleiben. Auch die Sicherheits-, Datenschutz-, Compliance- und Verwaltungskontrollen eier Organisation gelten weiterhin, wenn Copilot mit einem Arbeits- oder Schulkonto benutzt wird. Die überarbeitete App soll dann folgendes bieten:
- Direkt aus der App auf Word, Excel, Outlook, andere Microsoft 365-Apps, Dateien und Inhalte zugreifen können. Man soll vom Chat zur bevorzugten Microsoft-Apps wechseln können.
- Anmeldung mit einem Arbeits-, Schul- oder privaten Konto an und anbinden von E-Mail, Kalender und Cloud-Speicher, um Copilot den benötigten Kontext zu liefern.
Microsoft 365-Abonnenten soll die Copilot-App dabei mehr bieten als für die Nutzer der Kostenlos-Variante möglich ist. Je nach Konto werden fortschrittlichere KI-Modell oder höherer Nutzungslimits gelten, als für kostenlose Nutzer bereitgestellt wird. Dafür werden einige Funktionen wie Podcasts, Deep Research, Gruppenchat und weitere Funktionen erden eingestellt. Microsoft hat das Ganze im Support-Beitrag Updates to Copilot and the Microsoft 365 Copilot app bekannt gegeben. Dort lassen sich bei Bedarf weitere Details nachlesen.



MVP: 2013 – 2016





Microsoft Teams wurde auch zusammengeführt.
Nun gibt es keine App mehr exklusiv für Privat- oder Geschäftskunden und alles ist einheitlich.
Ich dachte die M365 Copilot App kann doch schon entweder als Privatnutzer oder Geschäftsnutzer angemeldet werden.
Ich hab die M365 Copilot App auf PC und auf Android und konnte mich ganz normal damit auch Privat anmelden.
Das versteh ich noch nicht so ganz.
Beim Wort "Benutzererfahrung" wechselt mein Hirn unverzüglich in den Autopiloten…….
Dieser inflationär häufig verwendete Marketingbegriff ist ein Garant für die Ankündigung von unliebsamen Müll.
Ist mir klar, dass der Begriff triggert. Daher verwende ich ihn auch, wenn er bei einem Anbieter vorkommt;-) Hab ja die gleichen Assoziationen.
Benutzer-Erlebnis ist auch so ein Begriff.
Ich wünsche mir oft ein Benutzerhandbuch. Ich verstehe die Leute nämlich nicht.
"Ist halt der Preis des Fortschritts a la Microsoft."
Was ist das denn für eine Quatsch-Aussage? Nur um MS zu dissen?
Als ob es keine andere Software gibt, die sich aus dem gleichen Installer heraus je nach gewählter Lizenz anders aussehen und mehr oder weniger Funktion haben kann.
Achso, ja, bei BMW kann man Lenkrad- und Sitzheizung für Geld lizenzieren, die Hardware dafür ist aber schon im Auto eingebaut, da muss keiner mehr Strippen ziehen. Auch andere Autohersteller machen das. Ist der selbe Shice. Macht es aber für die Hersteller einfacher und vielleicht sogar billiger, weil sie nur noch ein Lenkrad, einen Sitz und eine setup.exe produzieren und verkaufen müssen. "Ubuntu Pro" mit seinen nicht kostenfreien Zusatzfunktionen wie AD-Integration, zentralem Management, erweitertem Support usw, installiert man auch von der selben ISO. Und wenn ich mich noch recht erinnere, gibt es solche Lizenzkey-gesteuerte Features schon ewig, gelegentlich kursierten sogar Patches und andere Hacks, um sowas freizuschalten, ohne dafür zu bezahlen, AMD-Athlon/Duron-CPUs konnte man einst durch undokumentiertes Verändern von Lötbrücken hochtakten… Teufelszeugs…
Dann lies nochmals den Kontext meiner Aussage – vielleicht fällt dann der Groschen …