Microsoft sieht sich in den USA einer Klage von Aktionären ausgesetzt, die unzufrieden mit der Entwicklung sind. Bekrittelt werden die hohen KI-Investitionen sowie die schwächelnden Azure Cloud-Wachstumsraten. Der Aktienkurs von Microsoft hat ja in den letzten Monaten doch kräftig nachgegeben.
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Seit einigen Wochen gibt es ja einen ziemlichen Disput zwischen einem Sicherheitsforscher mit dem Alias Nightmare Eclipse und dem Microsoft Security Response Center-Team (MSRC-Team). Es geht um die Art, wie Sicherheitslücken gemeldet, bewerte und behoben werden. Und es geht um die Frage, welche Priorität Sicherheit bei Microsoft heute noch – abseits von schönen "Sonntags-Papieren" – wirklich hat. Von einem Leser sind mir einige Gedanken und Erinnerungen zugegangen, die die Frage aufwerfen, ob sich eine schlechte Geschichte aus den 2000er Jahren derzeit bei Microsoft wiederholt.
Microsoft hat seine AI-Lösung Copilot Cowork allgemein freigegeben (die Lösung war seit April 2026 für Abonnenten des Frontier-Programms verfügbar). Copilot Cowork wurde entwickelt, um langwierige, mehrstufige Arbeitsabläufe in Microsoft 365 durchführen zu können. Die allgemeine Freigabe geht aber mit einem nutzungsabhängigen Preismodell einher, das die Kosten ggf. unkalkulierbar macht.
Es gibt ein Phishing-as-a-Service (PhaaS)-Kit namens EvilTokens. Dieses wurde entwickelt und wird angeboten, um Microsoft 365-Konten zu kompromittieren. EvilTokens missbraucht den OAuth 2.0-Autorisierungsablauf für Geräte. Da hilft auch keine 2FA-Absicherung mehr, wenn der Nutzer sich überrumpeln lässt.
Hewlett Packard Enterprise (HPE) offeriert VMware-Kunden, die wechseln wollen, eine einjährige Gratislizenz von VM Essentials an. Zudem wird die Data Protection-Lösung Zerto für 1 $ angeboten – alles, um eine Migration zu erleichtern. Derweil sieht VMware by Broadcom einen Trend, dass die Kosten und Anforderungen die "KI-Workloads" aus der öffentlichen Cloud in die private Cloud (die man anbietet) treibt.
Zum 16. Juni 2026 haben Oracles Entwickler Virtualbox Version 7.2.10 freigegeben. Diese Version der Virtualisierungssoftware ist ein Wartungsupdate zur Fehlerkorrektur.
Ich greife mal in einer kleinen Nachlese Probleme auf, die mir im Nachgang zum Juni 2026-Patchday hier im Blog sowie im Internet im Zusammenhang mit Windows untergekommen sind. Es wurden Bitlocker-Abfragen getriggert, Installationsfehler sowie BlueScreens ausgelöst und es gibt wohl Freezes sowie Fehlfunktionen.
Kurze Information für Leser, die PRIMERGY M8-Server von Fujitsu/FSAS einsetzen. Der Anbieter hat eine technische Information herausgegeben, die Leistungsprobleme bei bestimmten Konstellationen unter Windows Server 2022/2025 behandelt. Es gibt dazu auch einen Workaround.


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