Innerhalb der letzten Woche gab es bei Microsofts Exchange Online zwei technische Pannen, bei denen persönliche Daten für eigentlich unbefugte Dritte sichtbar wurden. Einmal wurden wegen einer falschen SPAM-Filter-Regel ausgehende E-Mails nicht verschickt, sondern Administratoren komplett als SPAM übermittelt. Und dann gab es den Vorfall, dass Nutzern von Exchange Online plötzlich Global Address Lists (GALs) von anderen Firmen angezeigt wurden. Beides sind eigentlich DSGVO-Vorfälle, für die Administratoren von Exchange Online-Kunden nichts können. Es stellt sich für mich aber die Frage, ob die Vorfälle nicht binnen 72 Stunden bei der Datenschutzaufsichtsbehörde anzeigepflichtig sind. Ich habe mal bei unseren staatlichen Datenschützern nachgefragt, warte aber noch auf Antwort.
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Kaum zu glauben: Aber die Übernahme des Kurznachrichtendiensts Twitter durch den Milliardär Elon Musk ist schon ein Jahr her. Nach 365 turbulenten Tagen heißt Twitter nicht mehr Twitter, sondern X und es ist quasi kaum ein Stein auf dem anderen geblieben. Gleichzeitig zeigt das letzte Jahr, wie eine Übernahme vielleicht nicht laufen sollte, denn die Plattform verliert aktive Nutzer sowie Werbekunden und wurde in der Bewertung seit der Übernahme geradezu pulverisiert. Das wird dem erratischen Managementstil von Neubesitzer Elon Musk zugeschrieben, der wohl keine Gelegenheit ausgelassen hat, die Leute gegen sich aufzubringen. Nachfolgend kurz ein Rückblick auf eine "turbulente" Zeit.
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