Viereckige Wassermelonen sind für den Handel vorteilhafter

Problem "Wassermelone", die normalerweise rund wächst, sich aber im Supermarkt oder beim Transport schlecht stapeln lässt. In Japan hat man das Problem durch viereckige Wassermelonen gelöst.


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Der Lebensmittelhandel liebt viereckige Produktverpackungen. Milchtüten, abgepackter Käse oder Wurst, selbst Getränkekästen sind viereckig. Das lässt sich einfach besser stapeln. Aber jeder kennt wohl die Äpfel-, Apfelsinen- oder Melonenkisten, die sich in der Obstabteilung der Supermärkte finden. Stapeln ist nicht, bzw. wenn da eine Frucht ans Rutschen kommt, fällt der gesamte Stapel in sich zusammen.

Viereckige Wassermelonen

In Japan hat man das Problem jetzt gelöst, indem man viereckige Wassermelonen wachsen lässt, wie obige Fotos zeigen. Die Melonen werden einfach während der Wachstumsphase in einen Karton gesteckt, der dann die obige Wuchsform erzwingt. Problem gelöst – aber "rollen über ein Brett auf den Melonen-Laster" geht halt nicht mehr.

Zudem ist diese Art der Melonenzucht recht teuer. Aber wie ich Japan kenne, machen die das, koste es, was es wolle. Ich erinnere mich an meine Japan-Arbeitsaufenthalte um das Jahr 1990, wo ich bei Besuchen in Tokyo schon mal Äpfel sah, die umgerechnet 20 Euro pro Stück gekostet haben.


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