eScooter-Fahrer: Bewusstlos am Straßenrand, Knast

eScooterDa kann man nicht mal mehr von dumm gelaufen sprechen. Polizeibeamte fanden den Fahrer eines Elektrotretrollers bewusstlos am Straßenrand. Dann folgten Krankenhaus und im Anschluss der Gewahrsam durch die Polizei. Da kann man wirklich sagen: Dein Freund und Helfer, notfalls mit Zwang.


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Der ganze Fall trug sich bereits am 23. Juni 2020 im Märkischen Kreis (Iserlohn) zu. Das Ganze dreht sich um einen alkoholisierten E-Roller-Fahrer, so die Polizei in einer Meldung. Ein Zeuge fand den 54-Jährigen gegen 14.45 Uhr bewusstlos auf der Baarstraße liegend neben seinem E-Scooter. Herbei gerufene Polizeibeamte leisteten dann Erste Hilfe. Ein Rettungswagen transportierte ihn ins Krankenhaus.

Polizei (Quelle: Pixabay, kostenlose Nutzung)

Alkohol kollidiert mit Bordsteinkante

Anhand seiner Angaben und der Situation vor Ort geht die Polizei davon aus, dass der Mann mit seinem Elektro-Kleinfahrzeug in Richtung Sümmerner Straße der Fahrbahn unterwegs war. In Höhe Hausnr. 40 wollte er auf den Gehweg wechseln, stieß gegen die Bordsteinkante und fiel um.

Der Mann stand auf, klappte sein Fahrgerät zusammen und versuchte, seinen Weg zu Fuß fortzusetzen. Dabei verlor er das Gleichgewicht, stürzte und blieb bewusstlos auf dem Gehweg liegen. Er selbst gab an, mehrere Flaschen Wodka getrunken haben. Auch das Ergebnis eines freiwilligen Atemalkoholtests deutete in diese Richtung.

Randale im Krankenhaus

Das Krankenhaus brauchte keine Verletzungen zu versorgen. Nach der Entnahme einer Blutprobe sollte der 54-Jährige die Klinik wieder verlassen. Doch er weigerte sich. Stattdessen bedrohte und beleidigte der Iserlohner fortwährend die Polizeibeamten. Auch dem formellen Platzverweis folgte er nicht.

Zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Durchsetzung des Platzverweises wollten ihn die Polizeibeamten ins Gewahrsam bringen. Damit war der Mann jedoch auch nicht einverstanden und leistete Widerstand – allerdings vergeblich. Die Polizei ermittelt nun wegen Beleidigung, Bedrohung und Trunkenheit im Verkehr.

Wer betrunken E-Scooter fährt, der riskiert seinen regulären Führerschein. Die Fahrerlaubnis des 54-Jährigen war jedoch bereits entzogen. Immerhin war der E-Roller pflichtgemäß versichert – genau ab Montag, dem Unfalltag.

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