Im Rechenzentrum der Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern hat es eine Panne gegeben. Ein fehlerhaftes Software-Update hat dafür gesorgt, dass bestimmte Fachverfahren nicht mehr funktionieren und die auf diese Funktionen angewiesenen Zulassungs- und Führerscheinstellen von 19 Kommunen in Bayern nicht mehr arbeitsfähig sind. Der Vorfall zeigt die Risiken zentraler Strukturen, die im kommunalen Umfeld aber aus Aufwandsgründen oft der einzig gangbare Weg sind.
IT-Panne in Rechenzentrum
Ein Blog-Leser hat mich auf den Vorfall hingewiesen, der derzeit vom Bayerischen Rundfunk (BR) in diesem Artikel zum 2. März 2026 gegen 18:21 Uhr thematisiert wird. Die Fachanwendungen für die bayerischen Zulassungsstelle der Kommunen werden in Rechenzentren der Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern bereitgestellt. In einem dieser Rechenzentren hat es beim Installieren eines Software-Updates wohl eine folgenschwere IT-Panne gegeben. Im Anschluss an das Update sind die Fachanwendungen ausgefallen.
Zulassungs- und Führerscheinstellen nicht mehr arbeitsfähig
Der IT-Vorfall führte dazu, dass die Zulassungs- und Führerscheinstellen in 19 Kommunen in Bayer nicht mehr arbeitsfähig waren. Betroffen von den Ausfällen sind laut BR seit Montag, den 2. März 2026, die entsprechenden Stellen der Stadt Amberg sowie der Landkreise Deggendorf, Dingolfing-Landau, Tirschenreuth, Altötting, Dachau, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech, Miltenberg, Neuburg-Schrobenhausen, Rosenheim, Bad Tölz, Würzburg, Weißenburg-Gunzenhausen, Nürnberger Land, Main-Spessart, Günzburg, Erlangen-Höchstadt und Ostallgäu.
Bei den Zulassungsstellen des Landkreises Deggendorf seien alle Mitarbeiter "nach Hause geschickt" worden, weil entsprechende Arbeiten ohne das IT-System nicht erledigt werden könnte, berichtete der BR. Ein Sprecher des Landratsamtes hat dies dem BR auf Anfrage mitgeteilt. Ähnlich soll die Situation bei der Führerschein- und Zulassungsstelle für den Landkreis Dingolfing-Landau sein. Hier seien die Schalter für Besucher geschlossen. Die Mitarbeiter würden unterdessen andere Tätigkeiten verrichten, die Ställe für den Amtsschimmel sollen mal wieder ausgemistet werden, haben mir böse Zungen verraten.
Wie stehen die Prognosen? Die Störung werde wohl bis in den Dienstag (3.3.2026) hinein anhalten und "im Idealfall" bis Mittag behoben sein, meine der Sprecher der Anstalt für kommunale Datenverarbeitung gegenüber dem BR.




MVP: 2013 – 2016





Guten Tag Herr Born,
Sie werden von den Lesern gut informiert und streuen ein weites Spektrum. Warum aber immer wieder diese Frontalangriffe, zusammenhangslose und reisserische Berichterstattung.
Was hat den M365 und Open Source mit dem Ausfall zu tun? Sie mögen kein M365 und wollen Open Source? Angekommen, aber deplatziert.
Die AKDB – böse Zungen sagen "Andere können das besser" ist hauptsächlich ein Anbieter für Fachverfahren. Fachverfahren sind Anwendungen für bestimme behördliche Aufgaben. Zum Beispiel für die Zulassung von Autos.
Es ist oft schon schwer eine zweite Alternative zu finden von einem anderen Anbieter. Von Microsoft oder Open Source bekommen Sie nichts bei Fachanwendungen.
Es gibt vorallem ältere Lösungen, die werden On Prem installiert. Wie bei fast allen Softwarebuden geht der ins Rechenzentrum bzw. Cloud bei neuerer Software. So auch in diesem Fall.
Hier wie laut BR ein Update gemacht.
Also nochmals, was soll die Hetze?
Ich bin kein Microsoft Fan und nutze selbst Linux, aber man sollte fair bleiben. Es scheint eher ein Feldzug gegen MS zu sein, als Unabhängigkeit.
Telekom meldet Partnerschaft mit Starlink, obwohl es nachweislich eine europäische Alternative gibt. Schwarz Gruppe mit Google. genauso BSi mit Google. was wurde aus Gaia? und aus welchem Land kommen die wesentlichen Open Source Projekte und kommen wir klar, wenn es hart auf hart kommt?
Ja, ich bin auch für eine unabhängige EU, aber auch für Realismus und gegen das einschiessen auf einen Player.
Du hast Recht – MSS 365 und OSS hat nix mit den Fachverfahren der ALDB zu tun! Aber in dem Fall konnte ich mir den Seitenhieb auf die "mir sans mir, wir Bayern machen alles besser" einfach nicht verkneifen. Asche auf mein Haupt … aber ich kann nicht versprechen, dass mich ein solcher Reflex in Zukunft nicht vielleicht doch wieder ereilt – und dann muss es einfach raus.
Spätestens, wenn der Fusionsreaktor von Proxima Fusion in Gundremmmingen läuft, oder wir mit Bavaria One auf dem Mond gelandet sind, leiste ich Abbitte.
Nachtrag: Hab jetzt ganz entspannt eine Stunde Vereinssport am Morgen hinter mir, und die Kritik sacken lassen. Da ich in der kritisierten Sache kein persönliches Herzblut habe und sich die Diskussionen weniger um den Vorfall an sich als auf das Nebenthema drehen, habe ich die zwei Sätze schlicht raus genommen. Ob ich mir zukünftig den Sarkasmus immer verkneifen kann, wenn ich bestimmte Entwicklungen in der IT sehe? Ich weiß nicht – gelegentlich muss es halt raus, was mich, der eigentlich aus einer Zeit kommt, wo eine funktionierende, zuverlässige und sichere Lösung statt Eye Candy wichtig war, so umtreibt. Persönlich bin ich hier in meiner Arbeitsumgebung mit Win 10 2019 Ent. LTSC, LibreOffice, Thunderbird und einer Linux Mint-Spielwiese auf einem Notebook recht entspannt.
Der Reflex des Bayern-Bashings ist hier ebenso fehl am Platz. Der Ausspruch "mir sans mir, wir Bayern machen alles besser" stammt wohl eher aus der Fußball-Sparte (Anmerkung: Uli Höneß stammt aus Ulm und somit aus BW) und hat mit der Sachlage hier nichts am Hut. Es gibt bestimmt andere Foren, die zu diesem Thema besser geeignet wären. Dass Bayern sich im Lauf der Jahrzehnte vom Agrar- zum HighTech-Bundesland gewandelt hat, mag bei vielen Neid hervorrufen. Spätestens nach dem Wandel vom Länderfinanzausgleich-Nutznieser zum Länderfinanzausgleich-Geber profitiert ganz Deutschland davon und hält schön die Hand auf.
Kommunale Dienstleister wie die AKDB gibt es auch in anderen Bundesländern, z.B. Südwestfalen-IT (war da nicht mal was?).
Eigentlich habe ich die sachliche Ebene hier immer zu schätzen gewusst. Also bitte dabei bleiben!
"vom Agrar- zum HighTech-Bundesland gewandelt hat" ist die lächerlichste Aussage die ich je gehört habe. Ich lebe seit über 35 Jahren in Bayern und "HighTech" sind hier höchsten die Firmen die sich in München ein Büro gekauft haben, aber die Regierung und Verwaltung, ist maximal rückständig. Kann ich aus erster Hand berichten, aus mehreren Kommunen in denen ich die IT als externer DL gesehen habe.
Und nein, das Bayern-Bashing ist überhaupt nicht fehl am Platz. Wer so unfassbar arrogant und ignorant in die Presse brüllt wie die bayerische Staatsregierung verdient entsprechende Prügel bei jedem Vorfall. Solches Proletenverhalten provoziert (für mich gerechtfertigte) Häme, wenn etwas schief geht.
Ich würde das nicht Neid nennen. Bayern mag in machen Bereichen besser sein, das aber immer großspurig auf den Tisch zu legen, nervt einfach.
Solche Leute meide ich privat in meinem Umfeld einfach.
Der Ausspruch "mir sans mir, wir Bayern machen alles besser" stammt wohl eher von Markus Söder ;)
Der Söder ist Franke …
Es ist aber auch ein unschönes Zeichen der Zeit, dass jede sarkastische Bemerkung gleich als "Hetze" bezeichnet wird. Geht es nicht ein bis zwei Stufe niedriger auf der Eskalationsleiter, denn der weitaus überwiegende Teil des Artikels ist sachliche Berichterstattung.
Hast Du vollkommen Recht. Nur wenn es halt in jedem 2. Artikel in die gleiche Richtung läuft, ist die Sarkasmus Geschichte irgendwann ausgelutscht.
Absolut richtig.
Hier gibt es permanentes MS Bashing von Boomern für Boomer sowie gejammer und Alternativen die den Namen nicht verdienen. Nur zwischen den Zeilen und in den Kommentaren findet man ab und an etwas wertvolles wie Lösungsansätze.
Ich kann dieses "Boomer-Bashing" nicht mehr hören/lesen!
Ich gehöre eine Generation weiter (X) an und das auch nur, weil irgendwann irgendeiner unbedingt eine Kategorisierung bzw. Schublade aufmachen mußte…
Zum Thema: Wie bestellt, so bekommen.
Du hast Recht, CS. Aber Blöd bleibt weiterhin, dass Microsoft seine Software nicht im (mehr) im Griff hat. Ausschlaggebend hier dürfte die stille Neuauflage der Verträge mit Microsoft sein. Ohne Neuausschreibung. OSS als Frickelware hinstellen (was leider zum Teil stimmt).
Das stellt Bayern als das Beispiel hin, sich von wirtschaftliche, Lobbyismus verleiten zu lassen. Es nimmt nicht die Chance war, für Deutschland (vielleicht auch Europa) zu zeigen, was alles mit OSS geht, wenn es richtig gefördert wird. Aber, und hoffentlich klappt es, tut der "arme" Norden.
@Jack68
Es fällt aber auf, dass diese sarkastischen Bemerkungen bei Herrn Born, seit er seinen Blog verkauft hat, sich häufen.
So what? Oben steht "Borns IT- und Windows-Blog", also gelten die Regeln des Betreibers. Herr Born ist nicht die dpa und hat keine Pflicht zu einer neutralen, ausgewogenen Berichterstattung, sondern ist nur dem geltenden Recht und sich selbst gegnüber verpflichtet. Wer sich durch die Sticheleien zu sehr angegriffen fühlt, sollte vielleicht mal seine Toleranz anderen Meinungen gegenüber hinterfragen. Ich empfinde Artikel, die nicht meine Ansichten widerspiegeln, zumindest nicht pauschal als einen "Frontalangriff", dem ich im Kommentarbereich begegnen muss.
Er hat trotzdem Recht. Ja, es ist sein Blog. Aber sarkastische Seitenhiebe sollten in so was wie "My 2 Cent" gehen, und dafür in Nachrichten neutral/nüchtern Fakten berichten. Ja, je nach Anschauung möchte man schon mal gerne in einem Bericht auch mal Dampf ablassen.
Ich finde es schön zu sehen, dass hier endlich mal ein paar mehr den Mund aufmachen und sachlich formulieren, dass hier im Blog einiges schiefläuft.
Viele Kommentatoren sind immer munter bei jedem MS Bash mit dabei oder haben gar erst dazu geführt, dass viele Artikel hier immer mehr in diese Richtung abdriften. Ich sehe die "Schuld" also nicht bei Herrn Born sondern eher bei denen, die immer fleißig unter jedem Artikel Öl ins feuer gießen müssen.
Nein, ich bin kein MS Fanboy. Ich arbeite beruflich täglich mit allem vom Client Über Server bis hin zu Exchange und MS365. Es ist natürlich nicht alles geil und die Entwicklung der letzten Jahre ist… schwierig. Aber das was hier abgeht hilft absolut niemandem.
Hmm…
Mglw. liegt's aber auch nur an einer aus sehr "nerdig" verhafteten Betrachtungsweise gepaart mit entsprechender Sensibilität – könnte das vllt. sein?
Meiner jetzt seit mehr als 20 Jahren als (klein)selbstständiger Betreuer im IT-Bereich andauernden Erfahrung nach besteht eben doch ein eklatanter Unterschied bei der Auffassung und Priorisierung von "Problemen" zwischen jobmäßig mit der Materie umgehenden Menschen gegenüber dem eher unbedarften 08/15-Otto-Normal-Nutzer.
Mir kommt's so vor, als seien insbesondere einige fachbewanderte Menschen heutzutage sehr "dünnhäutig". 🤷♂️
Auch ich (45 und seit >25 Jahren in der IT) lese seit Jahren mit und kommentiere seltenst, aber leider muss ich meinen Vorrednern zustimmen.
Sobald irgendwo MS auftaucht, gibt es Gehässigkeit auf allen Ebenen – Grundsätzlich sind alle Anderen entweder Dumm, Blind oder Gekauft und Linux ist Grundsätzlich das Heil aller Leiden der Welt.
Wie mein Vorredner schon schrieb – ich arbeite auch jeden Tag im Client / Server Umfeld mit Windows Server & Linux Appliances, Clients jeder Culeur.
Es gab eine Zeit hier, wo man noch Hilfe fand – die Zeiten scheinen Vorbei zu sein …
Nachsatz: Es ist ja schön, das wir in Deutschland Datenschutz haben – aber inzwischen ist es eine Bremse sonders gleichen und massiv überbewertet, wie man auch gerade bei der ePA sieht.
Möglichkeiten, die anderen Menschen helfen würden, werden gezielt torpediert. Sei es nun im Rettungsdienst oder aber bei anderen Ärzten. So werden Untersuchungen doppelt und dreifach gemacht und die Kosten in die Höhe getrieben und Termine unnötig geblockt.
So und nun steinigt und verteufelt mich.
Was konkret würde denn helfen? Was verändern Sie im Alltag, um von Exchange und MS365 wegzukommen?
Ich meide diesen Blog oder gebe mittlerweile keine Kommentare mehr ab (bis auf diesen). Da gibt es "neutralere" Quellen.
Ich habe an diesem Blog zumindest spezifisches Interesse.
Zuallerest die Windows-Updates. Nachdem bestimmte Informationsquellen (z.B. Ottmar Freudenberger) weggefallen sind und andere (z.B. die DATEV-Community) nicht jedem zugänglich sind suche ich halt ein möglichst breites "Seismometer" für mögliche Installationsprobleme, da man in der heutigen Zeit Entscheidungen nicht mehr "auf die lange Bank" schieben kann.
Zum zweiten allgemeine Stimmungsbilder zu langfristigen technologischen Richtungsentscheidungen, aktuell z.B. zu VMware-Alternativen.
Ja, auch "Windows vs. was anderes" gehört dazu, aber ist längst nicht in diesem Rahmen "spruchreif" und in bestimmtem Umfeld möglich.
Zum Dritten Störungsmeldungen wichtiger Dienste, möglichst schon im Ansatz.
Polemik z.B. im Sinne von "KI ja oder nein" interessiert mich eher wenig, auch nicht allgemeine Technik-News, dafür gibt es spezialisierte Medien wie Heise.
Dementsprechend halte ich mich mit Kommentaren auch meist zurück, insbesondere wenn ich nichts substanzielles beizutragen habe.
"Ich meide diesen Blog oder gebe mittlerweile keine Kommentare mehr ab (bis auf diesen)."
Mit deinem Kommentar hast du bewiesen, dass nichts von deiner Aussage zutrifft. Stark.
Nunja. Auch wenn das mit dem Ausfall vielleicht nix zu tun hat… Die Anwendungen und Verfahren der AKDB sind schon etwas Verrücktes. Die Finanzverwaltuung bayerischer Kommunen basiert auf einem Haufen Batch-Skripte, die sich mehr oder weniger gegenseitig aufrufen. Von der Wahl-Software ganz zu schweigen. Letzterer muss man zumindest zugestehen, dass das User Interface idiotensicher ist.
Vorausgesetzt, man deaktiviert den Virenschutz, Applocker, diverse ASR-Regeln,…
Da darf man bitte gerne öfter mal drüber sprechen.
Da fühlt sich wohl jemand auf den Schlips getreten oder betroffene Hunde bellen und die Meute stimmt in das Jaulen mit ein. Scheinen grad viel Zeit zu haben – ach so, ich vergaß, sind ja möglicherweise z.Zt. freigestellt.
Zur Abwechslung lese ich auch mal gerne solche Splitter – besonders wenn sie Gegenden betreffen, welche vor Großmäuligkeit nur so strotzen. Alles im Hinblick auf den alten Witz über den Salzstreuer.
Lieber Herr Born: Einfach weiter so – wer's nicht lesen will soll's lassen. Und vielleicht den Ratschlag "Reden ist Silber, schweigen ist Gold" beherzigen.
Na dann…
Hab grad noch mal durchgeblättert. Meinen Satz
"Und vielleicht den Ratschlag "Reden ist Silber, schweigen ist Gold" beherzigen." könnte man vielleicht nicht den richtigen, von mir gemeinten, Adressaten zuordnen:
Günter war nicht gemeint.
https://www.city-news.de/grossstoerung-bei-it-dienstleister-legt-kommunen-in-nrw-lahm/239132/
In NRW geht auch vieles nicht mehr.
Z.B. Heute Morgen ist in Bonn keine KFZ/Führereschein Bearbeitung bis auf weiteres möglich.
War heute früh beim Sport – der Vorfall ist im Beitrag Großstörung im Rechenzentrum der Regio IT GmbH Aachen am 3. März 2026 aufgegriffen. Danke für den Hinweis.
Ich würde noch ergänzen wollen – auf mehrere Posts hin – dass Bayerns Status 40 Jahre lang von den Geberländern im Länderfinanzausgleich (vor allem NRW, wenn ich mich recht entsinne) finanziert wurde und erst mit der Wiedervereinigung ein Geberland wurde.
Bayern hat 40 Jahre lang wie kein anderes Bundesland von der Zonenrandförderung profitiert; jahrezehntelang haben CSU-Verkehrsminister bayrische Infrastruktur mit Bundesmitteln bezahlt; die Prügel für die Vetternwirtschaft bei der AfD hat die CSU schon vor 10 Jahren eingesteckt…
Söder ist der, der in ein besoffenes Bierzelt schreit, dass CSU-geführtes Bayern das Paradies auf Erden ist – und er schmückt sich mit gerupften, farblosen Federn, die nicht mal die eigenen sind.
Und nicht mal die bayrischen Konzerne sind in irgendwas führend. Ich hab' für einige als Dienstleister gearbeitet und die Überheblichkeit bayrischer Chefetagen wird in der Regel durch Feigheit und Hinterfotzigkeit noch übertroffen. Das war eine der wesentlichen Komponenten für den Dieselskandal.
Und dann könnte ich noch von persönlichen Erlebnissen mit bayrischen Behörden erzählen… Zum Beispiel wie uns das Landratsamt um mehrere tausend Euro Pflegegeld besch*ssen hat oder Einsprüche beim Finanzamt vom gleichen Bearbeiter negativ beschieden werden, der den Bescheid erteilte. Also jede Korrektur muss im Klageweg erstritten werden.
Bayern ist Schei*e! Jeder Dämpfer ist immer noch einer zu wenig!
Wenn die Idioten mal Chefs geworden sind, brechen hinter ihnen alle Dämme… und so ist Bayern.
Bzgl: "dass Bayerns Status 40 Jahre lang von den Geberländern im Länderfinanzausgleich (vor allem NRW, wenn ich mich recht entsinne) finanziert wurde und erst mit der Wiedervereinigung ein Geberland wurde."
Weiß eigentlich jemand ob Bayern das mittlerweile (natürlich inflationsbereinigt!) wieder mit seinen Zahlungen ausgeglichen hat?
Bayern ist wie Texas in den U.S.A. Sie meinen sie wären die Größten.
Sie Beide sind schon was besonderes, keine Frage. Aber auch sie gehen gehen zum Klo…
Aufgrund der ständigen Übertreibungen und persönlichen Befindlichkeiten die in den Kommentaren geäußert werden würde ich es dem Blogbetreiber nicht übel nehmen einfach mit dem Bloggen aufzuhören.
Ich verstehe einfach nicht, warum Leute etwas konsumieren mit dem sie unzufrieden sind. Wem die Beiträge nicht mehr gefallen, der soll sich einfach einen anderen Blog suchen.
Ist a bisserl schwierig – bei Vielem was hier so in den Kommentaren auftaucht, bin ich arg entspannt – berechtigte Kritik (wie im ersten Kommentar) lasse ich mir durch den Kopf gehen und reagiere nach Möglichkeit. Zu starke Ausreißer in den Kommentaren lösche ich. Ansonsten blogge ich hier nicht, weil ich muss, sondern, weil es mir auch nach nun bald 19 Jahren (im Mai ist es soweit) einfach immer noch Spaß macht. "Man" hat noch was zu sagen – und dieses Jahr will ich es noch rocken. Ich stehe morgens auf und frage in den Bauch hinein "hast Du Lust" und wenn keine Lust herrscht, ich kann bei gutem Wetter wandern, in den Garten, gehe drei bis vier Mal pro Woche zum Sport und finde "Bloggen ist immer noch schönste Tätigkeit neben Papst …". Wie es 2027, 2028 und ggf. darüber hinaus weiter geht, wird man sehen. Ich habe ja keine vertraglichen Verpflichtungen, täglich x Beiträge liefern zu müssen. Solange es für Leser Sinn macht, soll es weiter laufen. So what – einfach ganz locker bleiben.
Sehr schön, genau die richtige Einstellung!
Im Übrigen gefällt mir Ihr Schreibstil immer noch sehr gut. Kritisches Hinterfragen darf gerne auch persönlich "gefärbt" sein. Ironie und Sarkasmus an der ein oder anderen Stelle sind mir dabei ebenfalls überhaupt nicht fremd, sogar willkommen. Man muss sie nur erstmal auch finden und akzeptieren (wollen). Diverse Themen und Trends in den Bereichen Digitalisierung, IT, HW/SW, KI, etc. sowie Fehler/Probleme/Unzulänglichkeiten/Unfassbarkeiten bei Anbietern/Herstellern, Anwendern, Behörden etc. in diesem Kontext lassen sich anders aber auch gar nicht mehr ertragen… ;-)
Vielen Dank daher an dieser Stelle für Ihren Blog! Mich erfreut dieser immer noch jeden Tag auf's Neue.
Das_K
Off-Topic … wenn Bayern so schlimm ist, meidet ihr es hoffentlich auch im Urlaub und der Freizeit …
MfG
Sebastian aus Niederbayern
Auweia, da habe ich in ein Wespennest gestochen (Asche auf mein Haupt) … gut, ich trage halt einen Rucksack an Lebenserfahrungen mit mir herum. Da gab es die Erfahrungen (sind drei Jahrzehnte her), wo ich als Projekt-Ing. in "unseren bayerischen Werken" schon sehr oft auf Händen laufend flöten musste, um am Ende des Tages die Lösungen am Laufen zu haben. Kam mit den "kulturellen" Erfahrungen gleich hinter meinem Japan-Projekt. Der Fairness halber muss ich aber dazu sagen: Es gab Kollegen, die sehr zielorientiert kooperiert haben. Und die 32 Jahre Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der in München und Burgthann angesiedelten Verlage verlief auch (i.d.R.) sehr kooperativ und zielorientiert (gelegentliche Explosionen meinerseits, wenn mal wieder jemand in der Verlagsproduktion zu "kreativ" entschieden hatte und ich bei Fahnenkorrektur plötzlich statt einem halben Tag eine Woche nacharbeiten und alle automatisch gesetzten Trennstriche in URLs nachkontrollieren und korrigieren musste, ausgenommen). Es kommt also auf den Einzelfall an – und ja, ich habe mal einen genialen Urlaub am Starnberger See verbracht. Aber es gibt in #schland noch andere Ländereien, wo ich mich "noch gerner" aufhalte ;-)
war auch nicht an dich Günter gerichtet, sondern an so manchen Kommentar hier …
Kann sein, dass ich hier Emotional reagiere bzw. reagiert habe, aber wenn man ließt was manche hier so schreiben…
Hatte ich auch nicht so verstanden. Aber ich bin wohl mit dem inzwischen gelöschten Opener doch etwas übers Ziel hinausgeschossen. Manchmal ist halt ein reinigendes Gewitter notwendig. Im Übrigen sind es immer die Menschen, die den Unterschied ausmachen. Also alles gut. Dieses Internet, wie ich es deutlich vor Corona kannte, gibt es inzwischen wohl nicht mehr.
Yepp, das letzte mal war ich 2019 dort… auf der Durchreise… mehr muss wirklich nicht sein.
Und da ist wieder mein persönliches Dilemma :
Auf der einen Seite wird dauerhaft verkündet der Staat hat kein Geld und auf der anderen Seite leistet man sich immer noch den Luxus von solchen dezentralen IT-Lösungen (die wahrscheinlich auch inkompatibel zueinander sind).
Hier sind es "nur" 16 in Bayern, in Deutschland gibt es insgesamt rund 706 Kfz-Zulassungsstellen; wirklich gebraucht wird NUR EINE (Online) und die professionell betrieben ! Genau so ein Unsinn wie die Existenz von rund 94 bis 96 gesetzliche Krankenkassen oder 17 Kassenärztliche Vereinigungen (ist aber ein anderes Thema). :)
Was ist nun besser? Zentrale Strukturen oder ein Flickenteppich, wie es aktuell ist? Ich persönlich würde in dem Fall zentrale Strukturen immer vorziehen, da es einfach viel effizienter ist.
Sind aber eben auch viel effizienter korrumpierbar und das ist wohl die eminent zentralistische Sorge bei der Entscheidungsfindung dazu – auf der ständigen Hatz nach "der" im theoretischen Virtualkonstrukt perfekt konzipierten Lösung vergisst man das sich tagtäglich individuell auf Menschen auswirkende Geschehen der Lebensrealität! 🤷♂️