Kurze Information: Die Federal Communications Commission (FCC) hat ein Import- und Verkaufsverbot für Internet-Router erlassen, die nicht in den USA entwickelt und hergestellt werden. Es gilt für private Internet-Router, die importiert werden müssten. Doof: Es gibt wohl keine USA-Produkte.
Brian Krebs hat es in nachfolgendem Post auf Mastodon zusammen gefasst und die Anordnung der FCC veröffentlicht.
Am 23. März 2026 hat die Federal Communications Commission ihre sogenannte "Covered List" aktualisiert und alle im Ausland hergestellten Router für Endverbraucher in die Liste aufgenommen. Diese Geräte stellen laut US-Regierung "inakzeptable Risiken für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten oder die Sicherheit von US-Bürgern" dar.
Im Ausland hergestellte Router stellen "eine Schwachstelle in der Lieferkette dar, die die US-Wirtschaft, kritische Infrastruktur und die nationale Verteidigung stören könnte" und stellen daher "ein schwerwiegendes Cybersicherheitsrisiko dar, das ausgenutzt werden könnte, um die kritische Infrastruktur der USA sofort und schwerwiegend zu stören und US-Bürgern direkt zu schaden", heißt es.
Hersteller von Routern für Endverbraucher, die eine bedingte Genehmigung vom DoW oder DHS erhalten, können weiterhin FCC-Gerätezulassungen erhalten, müssen aber einen Antrag stellen. Diese Maßnahme hat keine Auswirkungen auf bereits gekaufte Router für Endverbraucher, heißt es von der FCC. Verbraucher können weiterhin jeden Router nutzen, den sie bereits rechtmäßig gekauft oder erworben haben.
Das dürfte der US-Administration mächtig auf die Füße fallen, denn Brian Krebs bringt den Sachverhalt auf den Punkt. Er schreibt: "Ich bin mir nicht sicher, wie viele Router für Endverbraucher noch zum Verkauf stehen werden, wenn es sich tatsächlich um ein Verbot von Zulassungen für alle im Ausland hergestellten Router für Endverbraucher handelt." Bestimmte chinesische Router waren bereits mit einem Import- und Verkaufsverbot belegt. Nach meinen Informationen gibt es keine Internet-Router für den Heimbereich, die in den USA entwickelt und gefertigt werden.
Unklar ist auch, ob dies für Router gilt, die Open Source-Firmware zum Betrieb verwenden. Jetzt wird auch den USA klar, wie abhängig sie von weltweiten Lieferketten sind – nicht nur Europa leidet unter fehlender digitaler Souveränität.




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