Ist das Geheimnis von Loch Ness gelüftet?

Seit Jahrhunderten ranken sich die Berichte über Sichtungen eines geheimnisvollen Tiers in Loch Ness. Ist das ‘Nessi’ genannte Wesen ein überlebender Plesiosaurier? Eine riesige Seeschlange, oder doch alles nur Phantasie überdrehter Hirne? Wissenschaftler meinen jetzt eine Erklärung gefunden zu haben.


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Der See mit dem Namen Loch Ness in Schottland ist ja weltberühmt für das Tier ‘Nessi’, welches dort immer wieder auftaucht. Erste ‘Sichtungen’ wurden aus dem Jahr 565 berichtet, als ein Geistlicher notierte, dass ein Ungeheuer einen Mann attackierte, der aber ‘mit Gottes Hilfe gerettet wurde’ (bei der Kombination ist schon Vorsicht geboten). Danach gab es immer wieder angebliche Sichtungen. Vom Ungeheuer von Loch Ness ist die Rede und die Legende um Nessi ist ein touristischer Magnet für die Region. Vorigen Juni hatte ich im Blog-Beitrag Loch Ness-Monster gefilmt? eine angebliche Sichtung auf Video gezeigt.

DNA-Spuren geben einen Hinweis

In obigem Beitrag hatte ich erwähnt, dass Wissenschaftler anhand von DNA-Spuren im Wasser prüfen wollten, ob dort ein unbekanntes Tier im See lebt. Dazu hat ein internationales Forscherteam rund 300 Wasserproben aus Loch Ness gezogen und dann auf DNA-Spuren untersucht. Die Ergebnisse liegen jetzt vor – und Überraschung: Es dürfte sich bei Nessi um ein bekanntes Wesen handeln.

Nein, es gab keine DNA vom Plesiosaurier. Auch wurde keine DNA von Haien, Welsen oder Stören gefunden – also recht große Fische. Was man aber gefunden hat, war verdammt viel DNA von Aalen. Die Wikipedia weiß, dass Loch Ness zu den fischreichsten Seen Großbritanniens gehört.

Einer der Forscher, der neuseeländische Biomediziner Neil Gemmell wird so zitiert: ‘Es gibt ein sehr großes Vorkommen an Aal-DNA. Unsere Daten geben keinen Aufschluss über ihre Größe, aber angesichts der bloßen Menge des Materials können wir nicht ausschließen, dass riesige Aale in Loch Ness sind.’

Taucher berichteten von riesigen Aalen, die im See leben. Die Tiere sind bis zu vier Meter lang und ‘dick wie Beine’. Klingt also ziemlich wahrscheinlich, dass diese Tiere gesichtet wurden. Weitere Berichte zum Thema finden sich z.B. beim Merkur oder auf SPON. Einen Videobeitrag gibt es hier. Nachfolgend ist die in englischer Sprache abgehaltene Pressekonferenz und ein Bericht auf Video.

(Quelle: YouTube)

Wenn das zutrifft, wäre zwar noch nicht das ‘Brexit-Rätsel’, aber zumindest das Rätsel um Loch Ness gelöst. Als ‘Tourismusbeauftragter von Loch Ness’ muss ich aber einwerfen: Aal, das schmeckt mir überhaupt nicht – aber eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht dann doch, dass sich da im See ein aalförmiger Plesiosaurier tummelt ;-).


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