Erste Konservenbüchse der Menschheit mit Knochenmark

Wow, Wissenschaftler haben gerade eine faszinierende Entdeckung gemacht. Sie sich auf die älteste bisher bekannteste ‘Konservendose’ der Menschheit gestoßen. Und diese enthielt Knochenmark.


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Ich bin über folgenden Tweet auf diese Nachricht gestoßen, wobei der Begriff ‘Konservendose’ nicht wörtlich, sondern im übertragenen Sinn, zu nehmen ist.

Die neue Erkenntnis geht auf Funde in Israel zurück, wo nicht näher spezifizierte Homeo-erecturs-Nachfahren (als keine Neandertaler oder moderne Menschen) vor 400.000 Jahren an der Ostküste des Mittelmeers lebten. In der Qesem-Höhle, in der Nähe von Tel Aviv, wurden Tierknochen gefunden, die von den Bewohnern in der Höhle zurückgelassen wurden. Die Höhle war gemäß den Funden in der sogenannten Altsteinzeit vor 420.00 bis 200.000 Jahren bewohnt. Und die Bewohner versuchten sich bereits in einer Art Vorratshaltung.

Als die Forscher um um Ruth Blasco Darmhirsch-Knochen mit Bearbeitungsspuren auswerteten, machten sie auf eine Entdeckung. Die Röhrenknochen wurden nach dem Erlegen des Tiers nicht alle abgezogen. Vielmehr ließ man diese liegen, so dass sie durch die trockene Haut überzogen wurden. Später wurden die Knochen geknackt, um das Knochenmark zu essen. Die Röhrenknochen waren also so etwas wie eine Konservendose, in der der Inhalt für einige Zeit (bis zu 9 Wochen) aufbewahrt werden konnte. Möglicherweise half er in Zeiten des Mangels bei der Ernährung. Weitere Details lassen sich im verlinkten Artikel nachlesen – jedenfalls eine spannende Erkenntnis, finde ich.


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