Kleiner Nachtrag vom heutigen 28. April 2026 – mehrere Leser haben mich am späten Nachmittag per E-Mail und im Diskussionsbereich des Blogs auf eine Störung bei den DATEV-Rechenzentrumsdienste aufmerksam gemacht. In der Zeit von 12:26 bis 17:11 Uhr ging da wohl nichts mehr für DATEV-Anwender und -Anwenderinnen. Inzwischen konnten die Techniker im Rechenzentrum aber die Störungsursache beheben, es sollte wieder alles laufen.
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Microsoft sieht sich in Großbritannien gleich zwei Wettbewerbsverfahren ausgesetzt. Einerseits geht es um Preise für Software, wenn diese auf Cloud-Angeboten von Drittanbietern gebucht wurden. Und es geht um eine Beschwerde von Slack wegen der Bündelung von Teams mit Microsoft 365.
Microsoft hat gerade angekündigt, dass veraltete TLS-Versionen und Endpunkte für POP und IMAP in Exchange Online ab Juli 2026 nicht mehr unterstützt werden. Denn Microsoft plant die Unterstützung für veraltete TLS-Versionen (TLS 1.0 und TLS 1.1) bei POP3- und IMAP4-Verbindungen zu Exchange Online vollständig einzustellen. Administratoren von Exchange Online-Tenants müssen handeln und sicherstellen, dass Clients mindestens TLS 1.2 unterstützen.
Vor einigen Tagen hatte ich im Beitrag
Kurze Information für Windows 11-Administratoren, die mit Gruppenrichtlinien arbeiten. Microsoft hat die .admx-Vorlagedateien (Administrative Templates, .admx) für Gruppenrichtlinien für Windows 11 25H2 aktualisiert. Zudem gibt es diese Vorlagedateien für Windows Server 2025. Hier eine kurze Übersicht.
Das hat nicht so genau hingehauen: Ein Cloud Code Coding-Agent (Cursor) hat in einem Unternehmen dafür gesorgt, dass eine Datenbank mal einfach so beim Infrastrukturanbieter gelöscht wurde. Gleichzeitig wurden auch die Backups beim Infrastrukturanbieter gelöscht, weil dieser die Backups an die Datenbank angelehnt hatte. Passiert ist das in einer Staging-Umgebung, wo Cursor sich "selbständig" gemacht, benötigte Tokens aus irgend einer Datei gefischt und dann richtig losgelegt hat. Das letzte Backup ist 3 Monate als – ob der Anbieter als SaaS überlebt, ist fraglich. Jedenfalls sind einige Kunden jetzt nicht mehr arbeitsfähig. Ein netter Fall, der zeigt, auf welch wackeliges Gefährt man sich mit KI setzen kann.
Zum Wochenende habe ich mich gefragt, was derzeit in Frankreich abgeht. Seit einigen Tagen wird ein großen Datenleck nach dem anderen öffentlich. Alle gehen auf Hacks staatlicher Plattformen oder großer Organisationen zurück. Hier mal ein kurzer Überblick, was mir so untergekommen ist.
Noch eine kurze Information für Dienstleister, die ihren Kunden 3CX-Telefonanlagen in der Cloud verkaufen. Dort gab es die Möglichkeit, Transkriptionen von Telefonaten oder Konferenzen mit einem 3CX Ent+-Abo per KI erstellen zu lassen. Das 3CX Ent+-Angebot wird wird nun eingestellt; der Anbieter verlagert die Funktionalität zu Grok, der AI-Lösung von X, und benennt das Paket um. Die Lösung soll günstiger als bisherige Lösungen sein.


MVP: 2013 – 2016




