29.4. ist Welttag des Tanzes

Noch ein kleiner Beitrag aus der Rubrik „unnützes Wissen“. Heute habe ich im Radio gehört, dass eine Postkarte aus Griechenland, die jemand im Urlaub an ein Mitglied seiner Amateurband schickte, nach 44 Jahren zugestellt wurde. Und der Moderator erwähnte, dass heute, also am 29.4. der „internationale Tag des Tanzes“ sei.


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Die Wikipedia weiß: Der Welttanztag wurde vom Internationalen Komitee des Tanzes des Internationalen Theaterinstitutes (ITI der UNESCO) angeregt, und im Jahr 1982 erstmals ausgerufen, um den Tanz als universelle Sprache in der Welt zu würdigen. Er findet weltweit jedes Jahr am 29. April statt, dem Geburtstag des französischen Tänzers und Choreografen Jean-Georges Noverre (1727–1810), dem Gründer des modernen Ballets.

Paar beim Tanzen
Quelle: Pexels, freie Verwendung

Beim Stichwort Tanzen gibt es bei mir jede Menge Assoziationen. In meiner Jugend gehörte Tanzen irgendwie auch dazu – wenn man Mädels auf Tanzveranstaltungen kennen lernen wollte. Etwas Foxtrott, Tango war schon schwieriger, ging aber, und beim Wiener Walzer gab es immer einige Mädels, die unaufgefordert zur Stelle waren.

Letzten Montag lief beim Frühstück im Radio Shannon – Let The Music Play. Das ist ein typischer Song, dessen Musik für Samba verwendet wird. Sofort zuckten bei mir im Hinterkopf die Samba-Schritte … lass den Beinen freien Lauf. Hab’s mal kurz probiert – aber ich glaube, es war nicht mehr sonderlich elegant – nix, wie man dies von den Samba-Tänzerinnen Brasiliens so optisch erwartet. Gut, ich habe wohl 24 – 25 Jahre nicht mehr getanzt, und im höheren Alter wird das mit dem Tanzen auch nicht alles besser

Zum Hintergrund: Auch die Lateinamerikanischen Tänze wie Rumba oder Samba gehörten irgendwann zu meinem Repertoire. Denn ich habe in den neunziger Jahren mehrere Jahre zusammen mit meiner Frau getanzt. Nichts professionelles, sondern nur so aus Spaß – die Kinder waren aus dem Gröbsten raus und konnten auch mal einige Stunden alleine bleiben. Es gab dann einmal die Woche eine Stunde und wird hatten die Möglichkeit, am Sonntag-Nachmittag auch einige Stunden in der Tanzschule zu verbringen, um zu üben. So ca. 1997 haben wir aus privaten Gründen aufgehört, da ein Hausbau anstand (war ein Abenteuer für sich, welches viele Herausforderungen stellte und sogar einen Konkurs eines Bauträgers umfasste).

Die Besitzerin der Tanzschule versuchte uns sogar zum Paartanz auf Meisterschaftsebene zu animieren – war aber nicht meine Welt, und wäre ein teures Hobby geworden. Aber ich behauptete immer „Ich tanzte wie ein junger Gott und schwebte nur so über’s Parkett …“. Dieser Spruch hatte nur einen Haken, denn ich sollte, musste, durfte mit meiner Frau tanzen und wir sind zig Trillionen Mal geschieden worden. „Mit dir kann man ja nicht tanzen, ich lasse mich scheiden“ war die wutentbrannte Replik meiner Frau. War natürlich a bisserl schwierig – wenn ich so „wie ein junger Gott über das Parkett schwebte“, im Hinterkopf aber vielleicht an ein zu schreibendes Computerbuch dachte. Da geriet dann schon mal die eine oder andere Choreografie beim Sambo, Rumba oder Tango aus dem Tritt und ich wollte plötzlich Figuren einleiten, die meine Frau partout nicht wollte oder erwartete bzw. kannte – bin halt ein verkapptes Genie, was immer auf vielen Hochzeiten tanzte.

Komischerweise klappte es mit anderen Tanzpartnerinnen irgendwie problemloser – hab wohl dann auch nicht an meine zu schreibenden Computerbücher gedacht, sondern mich auf’s Tanzen fokussiert. Aber vielleicht lag es auch an was anderem – denn meine Frau pflegt immer zu sagen: „Von wegen, Du hast nie getanzt, wie ich wollte …“ Tja, wenn zwei führen wollen, geht das selten gut. … nur die Erinnerungen bleiben: Tango, Walzer, Rumba, Foxtrott und halt Samba … Lang ist’s her – und heute ist Welttag des Tanzes. Wieder was gelernt.


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